ja? Ist ein Forum nicht da für Gedankenaustausch? Muss immer Ja und Jö und Oh gesagt werden, darf nicht auch mal kontrovers diskutiert werden? Wir haben das Privileg in einem Land mit Recht auf freier Meinungsäusserung, sofern nicht rassistisch, zu leben und das ist gut so. Das andere ist eine Diktatur, wo nur die Meinung der Einen was zählt und die anderen Mundtot gemacht werden.
Ich bin weiss Gott nicht die, die sich Elend verschliesst und ich habe selber seit 17 Jahren Hunde (wovon ein Ungare) und 30 Jahren Katzen, wo ich mich für Verzicht- und Tierschutzkatzen einsetze. Aber ich sehe auch Gefahren und Grenzen und bin so frei dies auch mal zu äussern. Ich habe nirgends geschrieben, dass ich es in Ordnung finde, wie dort Tiere umgebracht werden, es gäbe andere Wege. Und Hunde die eine Vermittlungschance haben, die jung und unverdorben genug sind, ok - aber Du tust einem 8 jährigen Strassenhund, der nix anderes kennst echt keinen Gefallen wenn Du meinst ihn plötzlich besitzen zu müssen und in einer Wohnung zu halten. Ich verspreche Dir, da kämen mehr Probleme auf Dich zu als Du Dir auszumalen vermagst, ein Problemhund ist nicht zu vergleichen mit einer verstörten Problemkatze, mit dem Hund musst Du raus und hier in der Schweiz ist es äusserst schlecht einen auffälligen Hund zu halten. Es ist für den Hund nicht schön, es ist für den Halter nicht schön und die Umwelt kann nicht damit umgehen. Ich empfehle Dir sonst gern mal einen Problemhund in der Agglo ZH auszuführen.
Aber es werden sich bestimmt viele Menschen finden, die sich heldenhaft für die armen Hunde einsetzen und es werden einige tausend Hunde irgendwie umverfrachtet. Es werden sich naive Neuhundehalter finden, die sich einfach freuen, einem süssen Hund erspart zu haben erschlagen zu werden. Und nachher kommen plötzlich diverse Probleme. Der Hund funktioniert einfach nicht und er ist nicht mal dankbar. Der Mensch kriegt die Probleme nicht gelöst, die einen nehmen sich vielleicht sogar vernünftigerweise einen Trainer zur Hilfe - aber es geht immer noch nicht. Und wohin kommt das Tier dann? Umvermitteln von Baustellenhunden ist erwiesenermassen nicht einfach, in Massen erst recht nicht. Also, was kommt dann? Ein TA schläfert normalerweise ein sonst gesundes Tier nicht ein. Also was dann? Genau, Tierheim. Jetzt wird das Tier zwar gefüttert und versorgt, aber wirklich Vermittlungschancen hat es immer noch nicht. Es wird jahrelang dort sitzen bleiben (ich kenne solche Fälle...) - es verursacht Kosten, nimmt anderen Tieren, welche vielleicht noch eine Chance hätten, den Platz weg.... Es ist ein grauenhafter Rattenschwanz.... Das Ganze ist einfach nur Mist, Mist, und nochmals Mist und es wäre wunderbar, man fände eine einfache Lösung für die Probleme dieser Welt, egal ob für Mensch oder Tier...
Und : ich hab ja gesagt steinigt mich, und es ist für mich kein Problem, dass Du es anders siehst, wenngleich Du nicht fundiert auseinandernimmst, was genau Dich so sehr aufregt an meinem Beitrag. Meinungsfreiheit war die Devise und die kann ich anderen (meistens) auch zugestehen.

Wenn mein Beitrag nun einfach gelöscht wird, weils den einen nicht passt, dann ist's so, aber dann sagt mir dass auch wieder viel.